Experte: Jan Stranghöner, Co-Founder Social Marketing Nerds | Social-Media-Marketing spielt für Werbetreibende eine immer gewichtigere Rolle, um die richtigen Zielgruppen mit ihren Botschaften optimal zu erreichen. Im stark wachsenden DuMont-Geschäftsfeld Marketing Technology bieten Facelift, Upljft und censhare den Kunden für diese Kanäle technisch innovative Tools und kreative Lösungen.

Im Open Network in Köln hat Jan Stranghöner, Gründer der Social-Marketing-Nerds und des Adscamps, erläutert, mit welchen Inhalten Werbung funktioniert und welche Werkzeuge zur Verfügung stehen, um bei Facebook, Instagram und künftig auch WhatsApp Zielgruppen zu definieren. Anhand praxisnaher Beispiele – vom E-Nutzfahrzeug bis hin zum Currygericht im Supermarktregal – hat Stranghöner das Thema für die 90 Teilnehmer anschaulich und greifbar gemacht.

Jan, dein Vortrag beim Open Network stand unter dem Motto: Mit der richtigen Botschaft genau ins Ziel. Was bedeutet das konkret?

Nur wenn entsprechende Botschaften segmentspezifisch adressiert werden, ist ein Kanal besonders effizient. Im Optimalfall ist eine Werbebotschaft für Nutzer nicht mehr direkt erkennbar und wird damit nicht zwingend als nervig oder lästig wahrgenommen. Gleichzeitig geht es weniger darum, sich nur auf eine hohe Reichweite zu konzentrieren. Vielmehr sollten Firmen viele unterschiedliche Ansätze testen. In Echtzeit kann man mit Hilfe der Reaktionen, Klicks und Signale Rückschlüsse auf die Optimierung zulassen und kommt letztendlich „genau ins Ziel“.


Wieso sind die Social-Media-Kanäle für Unternehmen von Bedeutung?

Die Social-Media-Kanäle bestimmen mittlerweile den Marktzugang. Kaum ein Kanal wie die Facebook-Plattform ist so prägnant. Die Nutzungsintensität  ist sehr hoch. Damit sind diese Plattformen sehr interessant für Unternehmen, um Kunden zu erreichen. Wichtig ist es zudem, durch Präsenz sichtbar zu bleiben, um den Nutzer immer wieder auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt wohl keine andere Plattform, auf der in diesem Tempo Informationen und werberelevanten Daten entsprechend aufbereitet werden.


Welche konkreten Targetingoptionen bieten sich?

Jeder Nutzer kann seine eigenen Daten, die Facebook sammelt und zur Verfügung stellt, einsehen. Hierzu werden in insgesamt 14 Kategorien Interessen des Nutzers gebündelt.  Daher ergeben sich neben geographischen und demographischen, auch interessensbasierte Targetingoptionen.

Unser Experte

Jan Stranghöner war vier Jahre lang Ansprechpartner für alle Social Media-Aktivitäten bei der damaligen DuMont Net und hat sich 2015 selbstständig gemacht. Mit den Social Marketing Nerds fokussiert er sich auf strategische Beratung. Zu den Kunden der Nerds zählen u.a. der FC Schalke 04, Schwarzkopf Professional, Streetscooter und Chronext.